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23. September 2019

Flagge zeigen im World Wide Web

Artikel in der Sonderausgabe der Mittelbayerischen Wirtschaftszeitung kompakt zum Thema „Digitale Transformation“ 09/2019

Viele Unternehmen haben eine veraltete Homepage, manche verzichten sogar ganz auf einen
Internetauftritt. Damit riskieren sie, von potenziellen Kunden übersehen zu werden. Danubius
realisiert zeitgemäßes Webdesign für Firmen. Das Beispiel eines Homepage-Relaunchs für
den Zweckverband Hafen Straubing-Sand zeigt, wie ein solches Projekt abläuft.

STRAUBING/REGENSBURG. Das Statistische Bundesamt überraschte kürzlich mit dieser Zahl: 2018 sollen nur 66 Prozent der Unternehmen in Deutschland über eine eigene Homepage verfügt haben. Je größer eine Firma ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie sich auch im Internet präsentiert. Doch gerade kleine und kleinste Betriebe machen um das Internet immer noch einen großen Bogen. „Das ist schade“, findet Heiko Hinkofer, Geschäftsführer der Onlineagentur Danubius GmbH aus Straubing und Regensburg. „Denn wer bei Google nicht gefunden wird, existiert praktisch nicht.“ Wer sich nicht in der virtuellen Welt präsentiere, werde von vielen potenziellen Kunden schlichtweg übersehen, ist Hinkofer überzeugt. Er und sein Team helfen Kunden deshalb
seit 20 Jahren bei der Eroberung des Internets – und zwar nicht nur großen Unternehmen, die auch zum festen Kundenstamm der Agentur gehören, sondern ebenso kleinen und kleinsten Betrieben aus der Region. „In Niederbayern und der Oberpfalz sind tolle Firmen zu Hause, die es verdient haben, wahrgenommen zu werden.“

Hinkofer kennt auch die Bedenken, die viele Chefs vom Sprung ins Internet abhält: zu teuer, mangelnde Datensicherheit, enormer Pflegeaufwand. Er kann in diesem Fall aber beruhigen: „Ein Internetauftritt lässt sich auch mit kleinerem Budget realisieren. Wir kümmern uns falls gewünscht um die Sicherung der Daten, führen regelmäßig Updates des Content-Management-Systems
durch und betreuen die Server, die sich in deutschen Rechenzentren befinden.“ Auch müsse die Pflege einer Internetseite nicht aufwendig oder gar kompliziert sein. Bei Danubius setzt man vor allem auf Homepages, die mit dem Content-Management-System(CMS)-Programm WordPress erstellt werden. „Das Arbeiten mit der Website soll dem User Spaß machen und ihn nicht durch   Komplexität abschrecken. Diese Anforderungen erfüllt WordPress perfekt.“ Die Bedienung sei intuitiv und auch für Unerfahrene schnell zu erlernen. Außerdem punkte das CMS-Programm durch  seine Ausbaufähigkeit: „Man kann klein beginnen und den Webauftritt mit dem Unternehmenserfolg mitwachsen lassen.“

Und wenn man bereits eine Firmenhomepage hat? „Dann sollte man hin und wieder über einen Relaunch der Seite nachdenken“, empfiehlt Lena-Maria Bredl, Leiterin Marketing und Vertrieb beim Zweckverband Hafen Straubing-Sand. Die alte Homepage der interkommunalen Wirtschaftsfördergesellschaft habe zwar noch ihren Zweck erfüllt und Besuchern Informationen über den Standort geliefert, war aber nicht mehr leserfreundlich und einladend. Nach 15 Jahren hätten sich eben auch die Gewohnheiten der Menschen geändert, so Bredl. Hinkofer bestätigt das: „Für alle, die noch keine mobiloptimierte Website haben, wird es höchste Zeit.“ Denn immer mehr Menschen gingen unterwegs mit Smartphone oder Tablet online und nicht mehr an einem fest installierten PC. Wer sich vom Layout oder Aufbau der Seite aber nicht angesprochen fühle oder nicht zurechtfinde, weil die Seite nicht mit mobilen Endgeräten kompatibel sei, verabschiede sich mit einem Klick in Sekundenschnelle auf Nimmerwiedersehen, so Hinkofer. Für Bredl keine hinnehmbare Situation.

Immerhin repräsentiere man als interkommunale Wirtschaftsfördergesellschaft 88 Firmen, die sich am Standort Straubing-Sand angesiedelt haben. Der Entschluss, den Internetauftritt überarbeiten zu lassen, stand beim Zweckverband Hafen Straubing-Sand bald fest. „Ich bin froh, dass Danubius sich vor zwei Jahren an der Ausschreibung beteiligt hat. Wir haben mit Herrn Hinkofer, seinem Team und den externen Dienstleistern, mit denen die Agentur zusammenarbeitet, einen wirklich starken Partner gefunden“, sagt Bredl. Externe Partner hole sich Danubius bei Bedarf dazu, so Hinkofer. „Wir sind keine klassische Full-Service-Agentur. Wir liefern modernste, für Suchmaschinen und mobile Endgeräte optimierte Websites inklusive Beratung, Hosting und Support. Das gilt auch für die Realisierung von Onlineshops. Wenn unsere Kunden zum Beispiel auch Flyer, neues Fotomaterial oder neue Texte brauchen, arbeiten wir mit Profis aus unserem Netzwerk zusammen, um hochwertige Produkte anbieten zu können“, sagt Hinkofer. Auch der Hafen Straubing-Sand hat sich schließlich für neuen Content auf der Internetseite entschieden. „Bei der Zusammenarbeit mit den Partnern von Danubius hat man sofort gemerkt: Das sind Experten auf  ihrem Gebiet“, lobt Bredl.

Lob gibt es auch für das Danubius-Team: „Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern in Straubing war toll. Es war eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe, zügig und lösungsorientiert.“ Zur guten Zusammenarbeit hat auch ein Projektmanagement-Tool beigetragen, das Hinkofer im Zuge der ISO-Zertifizierungen in den Bereichen Qualitätsmanagement und Informationssicherheit bei Danubius eingeführt hatte. Die Vorzüge hätten sie schnell überzeugt, sagt Bredl. „Ich konnte im Programm Nachrichten zu jeder Uhrzeit hinterlassen, konnte nachvollziehen, wer wann die Nachricht gelesen und bearbeitet hat.“ Die Gefahr, dass die eine oder andere Mitteilung untergehen könnte, wie es bei E-Mails häufiger passiere, bestand nicht. Auch den Arbeitsfortschritt an der neuen Homepage konnte sie so jederzeit nachvollziehen. „Zugleich war für mich auch jederzeit transparent und nachvollziehbar, welcher Arbeitsschritt was gekostet hat.“ Gerade für Kunden mit Budgetverantwortung sei das optimal, wie Bredl unterstreicht. „So konnte ich jederzeit offenlegen, wie ich im Budget liege und wofür welches Geld ausgegeben wurde.“

Quelle: Sonderausgabe der Mittelbayerischen Wirtschaftszeitung kompakt zum Thema „Digitale Transformation“ September 2019 – LINK zum PDF

Foto: German Popp – Fotoatelier am Hafen